Bunkeröffnung -1 -  bergmannsglück-datteln.de

Startseite Vorwort Vorstand/Aktive Geschichte Das Brandunglück Erinnerungen Ehrenmitglied Geschichten Hl. Barbara Der Bergkittel Der Kragenspiegel Termine Werkzeuge Kohlenkinder Bunkerprojekt Auszeichnung Bunkeröffnung -1 Bunkeröffnung -2 Herzlichen Glückwunsch -13 Bunkermodell Sponsoren Bunkerprojekt Jahresabschluß -13 Weihnachtsmarkt -13 Festlich, festlich -13 Streckenvortrieb -13 Die Sechste im Bunde-13 Nummer 5 lebt -13 Patronatsfest -13 Brockhauser Tiefbau -13 Archiv 2013 Archiv 2012 Archiv 2011 Archiv 2010 Archiv 2009 Archiv Presse Presse Gästebuch Zeche Emscher-Lippe Betriebszeit Schacht 6 Standpunkte Spurensuche Links Kontakt

Auf diesen Moment hat sich Herbert Müller schon lange gefreut. Sein "Bunkerprojekt" kann endlich begonnen werden.


Die Stollenöffnung am 25.01.2010 am Bunkereingang am Mühlenbach. Herbert Müller beginnt mit Hammer und Meißel die Arbeiten rund um das Bunkerprojekt.


Herbert und seine Mitstreiter, zu diesem Zeitpunkt eine Überschaubare Truppe, entfernen die Vermauerung des Eingangs.


Der erste Blick in den hintere Eingangsbereich des Stollens nach fast 40 Jahren.


Der erste Eindruck: das Mauerwerk ist feucht, stellenweise naß. Die im Treppenhaus vorhandenen organischen Stoffe sind mit einer Schicht von Schimmelpilzen überzogen. Der linke Handlauf im Treppenhaus fehlt, der rechte ist noch vorhanden.


Auf den Weg abwärts in die Finsternis. Das laufen auf den Stufen fällt schwer. Irgend jemand hat hier in der Vergangenheit Kalk in den Bunker gespült. Das Material hat die Stufenhöhe geändert. Außerdem sind diese Ablagerungen naß und rutschig.


Auf dem Weg nach unten wird die Luft immer feuchter.Das spärliche Licht der Taschen- und Grubenlampen weist unsere unerschrockenen Helden den Weg. Unten angekommen treffen sie auf die erste bauliche Einrichtung. Rechterhand liegen die Sanitäranlagen für die Menschen, die sich im Krieg in den Bunker geflüchtet haben. Die Kumpel stellen fest, dass die Putzfrau schon länger nicht mehr da gewesen sein muß. Über eine Weiterbeschäftigung muß noch gesprochen werden.


Die Blicke schweifen nach links. Im Dunst der Kameralinse erkennt man gerade eben noch eine der Gasdichten Bewetterungsanlagen. Der Zahn der Zeit und die Feuchtigkeit haben hier ganze Arbeit geleistet. Eine dicke Rostschicht überzieht das Material.


In den gewölben findet Herbert und seine Kollegen tiefe Risse. Eine Männerfaust hat hier spielend Platz.


Nachdem die ersten Eindrücke gesammelt wurden bewegt man sich wieder in Richtung Ausgang. Hier warten schon die Expeditionsteilnehmer die zur Sicherheit am Bunkereingang Wache schieben mußten auf Bericht des Voraustrupp.


Nach kurzer Besprechung wird der Eingang wieder verschlossen. Alle sind beeindruckt von den Schilderungen der Kumpel Doch eines ist klar, an Arbeit wird es in den nächsten Jahren nicht fehlen.

Als Nachtrag sei erwähnt, dass zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch nicht klar war, ob das Bunkerprojekt anlaufen konnte. Die tiefen Risse in der Mauerung des Gewölbes hatten das Potenzial die Arbeiten zu stoppen, ehe sie begonnen haben. Eine statische Prüfung der Anlage mußte hier zunächst klarheit schaffen.