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Die 39. Landeskirchschicht fand am 28.05.2011 in Castrop-Rauxel Ickern statt.

Der "Knappenverein St. Barbara Castrop-Rauxel Nord" sorgte für den festlichen Rahmen. Nach kurzer Besprechung wie die Aufstellung zum Festumzug zur 39. Landeskirchschicht auszusehen hat, geht es los. Vorneweg unser Fahnenträger Dennis Theisen mit einer Abortnung unserer Jugendgruppe. Sie tragen unübersehbar mit viel Stolz ihren Bergkittel. Positiv ist zu bewerten das sich der Alterdurchschnitt unseres Bergmannsverein deutlich nach unten bewegt hat. Nach Beendigung der Feierlichkeiten in Castrop-Rauxel stellen sich unsere Kumpel zum Gruppenfoto.Letztes Foto von links: Dennis Theisen, Helmut Neuhaus, Tim, Herbert Müller, Darian, Peter Jockheck, Bastian, Bernd Murza und Jürgen Taplikowski.  





Am 24.04.2011 wurde auf dem Meckinghover Marktplatz der Maibaum aufgestellt.




Wie jedes Jahr wurden wir von der Bürgerschützengilde Meckinghoven zum Maibaum aufstellen eingeladen und waren mit einer Abordnung vor Ort.

Am 1. Mai 2011 fand die Maikundgebung des DGB am Hermann-Grochtmann-Museum statt.

Im Februar ist Gökhan Tonguc als Vorsitzender des DGB Ortsverbandes Datteln, auf den Bergmannsverein Bergmannsglück e. V. Datteln 1957 zugekommen und hat uns angeboten, das Catering für die DGB Maifeier am Hermann-Grochtmann-Museum in Datteln auszurichten.
Am 30. April um 15:00 Uhr war es dann soweit. Zur Vorbereitung der Feier mußten die Partytische und Bänke sowie die Stehtische aus dem Backhaus geholt werden. Die Getränke wurden angeliefert und sogleich kühl gestellt. Wir sahen zu, daß wir alle nötigen Utensilien zusammen hatten. So konnte uns am Sonntag nichts mehr passieren.
Ab 9:00 Uhr am 1. Mai hieß es dann Aufbauen. Der Biertresen, der Grill sowie die Sitzgelegenheiten wurden wurden aufgebaut und zurechtgerückt. Ab 11:00 Uhr ging die Veranstaltung los. Die genaue Vorarbeit zahlte sich ab der ersten Minute aus. Alle verteilten Aufgaben wurden einwandfrei von unseren Kumpeln und Ihren Frauen erledigt. Nach Ende der Feierlichkeit gegen 14:00 Uhr konnten wir uns zufrieden zurücklehnen. Die Veranstaltung, die für uns als Feuerprobe galt, konnten wir erfolgreich abschließen. Die hier gemachten Erfahrungen werden wir in der Zukunft für unser Bunkerprojekt gut gebrauchen können.
   

Samstag der 31. April 2011.
Die Kumpel bei den Vorbereitungen zum 1. Mai am Samstag Nachmittag. Gerade werden die Getränke angeliefert.

Sonntag der 1. Mai ca. 10:00 Uhr Helmut macht den letzten Kontrollgang, ob auch alles an seinem Platz steht.

Bernd, Uwe und Helmut bei der Entabnahme der Grillstation.

Um unseren Bunkerprojekt Sponsor RWE zu danken, hängten wir dieses Plakat auf.

Von der ersten Minute an hatte Erwin am Bierhahn genug zu tun.
Unsere Jungknappen unterstützten Ihn tatkräftig mit der Annahme von Bestellungen sowie das Reinigen der Gläser.
Im Hintergrund Jochen mit seinem einnehmenden Wesen an der Kasse.

Zu jeder Veranstaltung gehören Reden. Hier der Vorsitzende der Polizeigewerkschaft Willy Puksic-Hower im Recklinghausen.

Unter Volldampf der Grillstand. Andreas und Bernd haben Ihre Aufgabe super gemeistert. Das Ergebnis, nach Veranstaltungsende waren alle eingekauften Würstchen und Steaks verkauft. Hierbei wurden sie von Marion an der Kasse unterstützt.

Hochbetrieb am Zapfhahn. Der Gerstensaft ging weg wie nichts.

Die Vereinskameraden vom Bergmannsverein Glück Auf Haltern gaben sich auch ein Stelldichein.

Die KAB der St. Josef-Kirche Datteln besuchte am 16.07.2011 die Stollenamlage an der Heibeckstraße.

Bei der Vorbereitung des Besuchs der KAB finden Helmut und Uwe immer einen Moment Zeit für ein kleines Späßchen.

Aus Anlaß des Besuches der KAB war auch die Presse wieder vor Ort.

Nach Eintreffen der KAB unter Leitung von Martin Berkel wurden die Anwesenden in zwei Gruppen durch den Bunker geführt. Nach Beendigung der Führung durch die Stollenanlage, haben es sich unsere Gäste auf den bereit gestellten Bänken gemütlich gemacht. Außer Getränken gab es noch Brühwürstchen im Brötchen. Zeit sich danach auszutauschen und in Errinnerungen zu schwelgen war dann auch noch vorhanden.







Nach Verabschiedung der Gäste nach 20.00 Uhr haben sich die Aktiven rund um das Bunkerprojekt noch zu einem kleinem Umtrunk zusammen gesetzt. Die Feier dauerte noch bis halb drei in der Früh. Der Weg nach Hause war anschließend sehr weit. Aber alle sind, so hört man, gut Zuhause angekommen.

Eine rundum gelungene Veranstaltung lassen uns unsere Besucher wissen und freuen sich auf ein Wiedersehen.

THW Katastrofenübung am Bunker an der Heibeckstraße.

Am 18.06.2011 hat das THW-Waltrop eine Katastrofenübung in unserer Stollenanlage abgehalten. Es war die Erste dieser Art. Mit schwerem Gerät angerückt trafen Sie um 8.00 Uhr an der Bunkeranlage ein. Zunächst wurde eine Einsatzbesprechung abgehalten und die Aufgaben verteilt. Unter Einsatz Ihres eigenen Lebens, drangen die Rettungskräfte mit langen Leinen gesichert in den vernebelten Bunker vor.Eine verletzte Person, so war die Aufgabe, mußte gefunden und in Sicherheit gebracht werden. Dieses war nur möglich in dem die Einsatzkräfte sich mit Atemschutz ausrüsteten. Unser Fiktives Opfer wurde nach dem auffinden ärztlich versorgt und abtransportiert. Ein weiteres Opfer war Darian. Wie ein Paket verschnürt wurde er mittels des Schleifkorbes in Sicherheit gebracht. Trotz des ernsten Hintergrundes, hatte unser Mime jede Menge spaß sich von den Helfern Berg auf , Berg ab retten zu lassen. Nun ging es aber noch über unser Hauptproblem. Die nicht vorhandene Brücke über den Ölmühlenbach. Aber auch hier hatte das THW die Lösung. Sie bauten eine Notbrücke. Mit offensichtlicher Rutine war dieses Bauwerk schnell erstellt. Über diese Konstruktion wurde das verwendete Material sowie die Verletzten transportiert. Nach Beendigung der Übung verließ uns das THW am späten Nachmittag.
   P.S.Wir freuen uns auf ein Wiedersehen.









Dattelner Fronleichnamprozession 2011

Am 26.06.2011 fand unter Federführung der neuen Amandus Gemeinde in der ST. Josef - Kirche in Datteln der Fronleichnamsgottesdienst mit anschließender Prozession statt.

Mit dem von der neuen Amandus-Gemeinde in der St. Josef Kirche ausgerichtetem Gottesdienst zur Fronleichnamsprozsession gegannen die Feierlichkeiten am 23.06.2011. Pfarrer Martin Limber von St. Amandus leitete die heilige Messe.
   Fronleichnam fällt auf den Dreifaltigkeitstag, 60 Tage nach Ostersonntag. Es wird die leibliche Gegenwart Jesu Christi on der Eucharistie gefeiert. Es ist der Hochtag des Leibes und Blutes Christi.
   Vom Kirchengelände bewegte sich die Prozession den Hagemer Kirchweg hinauf bis zum Beethovenplatz. Anschließend ging es zum Ida-Noll-Seniorenzentrum und von dort in den Park der Kinderklinik. An drei Altären wurde dem Leib Christi gedacht. Nach eintreffen der Gläubigen an der St. Josef-Kirche wurde noch ein Abschlußgottesdienst gefeiert. Anschließend klang die Feier mit Getränken und Grillwürstchen sowie aus.




















Katastrofenübung des THW -11.2 am 30.06.2011

Nachdem ersten Übungseinsatz des THW, kam es am 30.06.2011 zu einem weiteren Besuch der Rettungskräfte der Bunkeranlage. Ziel war es die Erkenntnisse der ersten Übung zu vertiefen.






Die Ü-60-Feuerwehr Datteln schaute am 26.07.2011 mit einer Besuchergruppe von gut 30 Mann bei uns am Bunker vorbei.





In kleinen Gruppen aufgeteilt führten wir die Floriansjünger durch unsere Stollenanlage und stellten uns ihren Fragen. Ein Relikt aus alten Zeiten des Rettungswesens können auch wir vorweisen. Eine alte Feuerwehraxt haben wir beim ausräumen des Bunkers gefunden. Als Ausstellungsstück wird sie im Bunker verbleiben.

Emil Emscher stellt vor, den allseits beliebten und jedem in Datteln bekannten sowie geschätzten Kanello. Er läd dieses Jahr zum 42 Kanalfestival ein.
Quelle des Plakat:
www.kanalfestival.de

Das Kanalfestival fand in diesem Jahr vom 19.-21.08.2011 statt.
Auch in diesem Jahr wurden wieder verschiedene Bühnen aufgebaut. So befand sich die RWE-Bühne 1 am Schiffermast. Am 19.08 fand hier die Eröffnung des Kanalfestivals statt. Dattelns Bügermeister Wolfgang Werner, sowie der Vorsitzende der Interessengemeinschaft Kanalfestival Ludger Grundmann eröffneten hier um 19.00 Uhr die Veranstaltung. Höhepunkte des Abendprogramms waren der Auftritt des Ex-Genesis-Sänger Ray Wilson auf Bühne 2 am Hafenrestaurant, sowie der der Folk Gruppen Hogan´s und Five Alive´O auf der E.ON Bühne 5 am Jahnplatz/ TV Datteln 09. Die Killerpilze gaben sich ebenfalls die Ehre. Auf den Kleinkunst-Bühnen 1+2 lösten sich im steten Wechsel verschiedene Acts wie Bobarino Gravittini & Tante Marianne, Herr Fröhlich, Migenda and Friends und andere hochkarätige Künstler ab.
Alle Highlights aufzuführen, würde an dieser Stelle zu weit führen. Hierfür haben wir Euch unten den Link zum Kanalfestival eingerichtet.
Am Sonntag wurde der dritte Veranstaltungstag mit einem ökumenischen Gottedienst eingeleitet. Zu diesem Zweck haben sich die Kumpel der Bergmannsvereine "Glück auf" sowie "Bergmannsglück" aus Datteln, Sonntag um 10.00 Uhr am Schiffermast zusammengefunden. Mit unseren Bergkitteln sorgten wir für einen optischen Leckerbissen. Die Kumpel aus unserer Jugendgruppe ließen sich ebenfalls nicht lange bitten. Auch für sie war es eine Frage der Ehre bei dieser Veranstaltung dabei zu sein.   

- kanalfestival-datteln








Pfarrer Martin Limberg sowie Diakon Horst Borrieß leiteten den Gottesdienst am 21.08.2011 am Schiffermast. In Ihrer Predigt gingen sie auf die Heimatverbundenheit der Bürger mit der Stadt sowie den Wasserstraßen um Datteln ein. Ihre Ausführungen waren sehr interessant und kurzweilig. Mit einer gehörigen Portion Selbstironie nahmen sie sich, unter Beifall der anwesenden Gläubigen, gegenseitig auf die Schippe. Auch die Politik bekam Ihr Fett weg. Während des Gottesdienstes verdunkelte sich der Himmel immer mehr. Dieses veranlaßte Martin Limberg zu der Äußerung, daß Gott im Fall, daß es regnen sollte, nur Freudentränen vergießen würde, weil er am Geschehen teilhaben konnte.
Leute, ich muß euch sagen, der da oben hat sich sehr gefreut. Seine Tränen, die sich in unserer Kleidung gefangen haben, trocknen auch noch 6 Stunden nach Ende des Gottesdienstes.   

Sommerfest 2011

Am 27.08.2011 feierten wir zum ersten mal unser jährliches Vereinssommerfest an der Bunkeranlage an der Heibeckstraße. Unter dem von uns erstellten Stollenausbau stellten wir Sitzgelegenheiten auf, damit es unsere Gäste auch schön gemütlich hatten.
Im laufe des Abends trudelten dann unsere Gäste ein. Unsere Partnerverein, der Bergknappenverein aus Haltern sowie der Knappenverein "Glück Auf" aus Datteln waren unter anderen vor Ort.  
Leider hat es an diesem Tag stark geregnet, so das der gesammte Bereich vor dem Bunkereingang mit der Zeit immer matschiger geworden ist. Der Stimmung tat das keinen Abbruch. Unsere Gäste waren rundum begeistert.  

Hier nimmt Jürgen gerade zwei Geschenke von Dieter Prag für unser Museum entgegen.
Jede Menge Betrieb unterm Stollenausbau vorm Bunker.

Karl-Heinz macht ordentlich Wind um den Grill einzuheizen.
Die Grillstation steht mächtig unter Dampf.Gleich können die ersten Würstchen aufgelegt werden.

Dennis bei seiner liebsten Beschäftigung.

Gemütliches beisammensein vorm Bunkereingang.
Herbert im Gespräch mit Bügermeister Wolfgang Werner.

Von links, Jürgen Taplikowski,Herbert Müller,Wolfgang Werner.

Zu später Stunde kam auch Pfarrer Martin Limberg (rechts)  noch vorbei.

Aufstellung zum Gruppenbild mit einem Teil unserer Gäste.

Kalibergwerk Unterbreizbach
Es handelt sich hier um ein Verbundbergwerk,  welches sich über eine vergleichbare Fläche des Stadtgebietes von München erstreckt. Fördernde Schächte sind die von Hattorf, Wintershall, Unterbreizbach und dem Besucherbergwerk Merkers. Der Standort Unterbreizbach befindet sich in Thüringen an der Grenze zu Hessen.   

info@kali-gmbh.com

info@erlebnisbergwerk.de

Bergparade Unterbreizbach 2011.

Am Wochenende waren wir zur Bergparade des "Bergmannsverein Glück Auf Unterbreizbach e.V." nach Unterbreizbach eingeladen.




















Wir danken den Kumpeln des "Bergmannsverein Glück Auf Unterbreizbach e.V. für den freundlichen Empfang zu ihrer Bergparade.

Explosion im Bunkerstollen

Explosion im Bunkerstollen
Dicke Rauchschwarden zogen gestern abend aus dem Eingang des Bunkerstollens an der Heibeckstrasse. Bei dem Ausbauarbeiten zum Bunkermuseum war ein Dieselagregat explodiert, drei Jugentliche Helfer in den Stollengängen des Ringbunkers wurden vermisst. herbert Müller und andere Kollegen konnten sich gerade noch rechtzeitig retten und alamierten die Feuerwehr. Diese rückten gleich mit großem Aufgebot an.
   Mit insgesammt 21 Männern und Frauen eilten die Löschzüge 1 und 2 zur Einsatzstelle.
   Hier stellte sich schnell herraus, dass es sich um eine Übung handelte.
   Unter Atemschutz drangen mehrere Trupps in den Stollen vor und suchten die Vermissten, dieses jedoch mit einigen Schwierigkeiten.
   Das unbekannte Objekt und die dicken Betonwände sorgten für Probleme bei der Orientierung sowie dem Funkverkehr. Schon nach einigen Metern brach der Funkverkehr vollständig ab.
   Brandmeister Sebastian Kiffer, der die Übung ausgearbeitet hatte sowie seine drei Übungsbeobachter waren trotzdem zufrieden mit dem Ablauf.
   "Allen Schwierigkeiten des Objektes haben die Truppen getrotzt und die Aufgaben ordentlich abgearbeitet. Bei den Übungen versuchen wir immer wieder Sonderobjekte in den Ablauf mit einzubeziehen, damit wir uns im Ernstfall schnell zurechtfinden, dass kann Leben retten!"
   Auch Herbert Müller und seine Kollegen zeigten sich beeindruckt von der Leistung.
   "Eine andere Gruppe hat bereits am Anfang kapituliert, stark wie weit ihr gekommen seid,"
kommentierte er das gerade Erlebte.
   "Bereits nach sehr kurzer Zeit wurde die erste Person gefunden, das ist eine wirklich gute Leistung", kommentierte auch Helmut Hoenig Löschzugführer der Wehr, die Übung. " Fehler die aufgefallen sind, werden nun in der Nachbetrachtung besprochen, dafür sind die Übungen ja gerade gedacht."


Unser Dank geht an den Bergmannsverein-Bergmannsglück Datteln, der die Örtlichkeiten zur Verfügung gestellt hat sowie das Jugendrotkreuz Datteln, das mit Verletzten aushalf.










Text und Bilder mit freundlicher genehmigung der Feuerwehr Datteln.

Feier zum 125 jährigen bestehen des Knappenverein Dortmund Brechten von 1886.

Nach Eintreffen der Gäste am 17.09.2011 begannen die Feierlichkeiten um das 125- Jährige bestehen des Knappenvereins-Dortmund- Brechten mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken. gegen 15.00 Uhr wurden alle anwesenden zum Gottesdienst gerufen. In der 750 Jahre alten St. Antonius Kirche in Dortmund Brechten präsentierten die Anwesenden Bergmanns- und Knappenvereine im Altarraum ihre Vereinsfahnen. Nach Aussage des Pfarres Leon Walzek hat er eine solche Fahnenpracht in seiner Kirche noch nicht gesehen. Beim gemeinsamen singen des Steigerliedes und Auszug der Fahnenträger wurde der Gottesdienst beendet.
    Im Gemeindehaus der St. Antonius Gemeinde erfolgte anschließend die Begrüßung der 28. Bergmanns- und Knappenvereine durch den 1. Vorsitzenden des Knappenvereins Dortmund Brechten, Herrn Peter Thill.
   In seiner folgenden Ansprache verwies er auf die Verantwortung der Bergmanns- und Knappenvereine, die Tradition des bergbaus im Ruhrgebiet aufrecht zu erhalten.
   Sicherlich eine Mammutaufgabe für die Verantwortlichen in den Vereinen die es dennoch zu bewältigen gilt.
   Nachdem die Vereine ihre Geschenke und besten Grüße übermittelt hatten, dauerten die Feierlichkeiten noch bis in den späten Abend.






Der Bergmannsverein-Bergmannsglück e.V. Datteln 1957 gratuliert noch einmal zum 125. jährigem Bestehen des Knappenverein- Dortmund-Brechten von 1886.

50. Geburtstag der Kirchengemeinde St. Antonius am 18.09.2011 in Datteln

Am 18.09.2012 trafen sich die Mitglieder der St. Antonius Kirche in Datteln-Hachhausen um den 50. Geburtstag ihrer Gemeinde zu feiern. Die Gästeschar war so gross, dass nicht alle Anwesenden in der Kirche Platz hatten. Nach Beendigung des Gottesdienstes bildeten die Gläubigen auf Anregung von Pfarrer Martin Limberg eine Menschenkette um die Antoniuskirche. Diese lief das Gemeindeoberhaupt mit flinken Schritten sportlich ab. Der Schützenverein Datteln-Natrop 1956 sowie der Bergmannsverein Bergmannsglück e.V. Datteln 1957 stellten jeweils eine Abortnung zu dieser Feier. Den Anwesenden wurde eine Menge geboten. So gab es verschiedene Verkaufsstände mit lauter schönen Dingen. Auch den Kindern wurde ein umpfangreiches Programm geboten.

Die Fahnenträger der einzelnen Gruppen der
Grossgemeinde St. Amandus stehen vor dem Gottesdienst

bereit zum Einzug in die Kirche.
Auch die Schützenbrüder des Schützenvereins

Datteln Natrop waren vor Ort.
Helmut Neuhaus mit gewohnt kritischem Blick.

Die Abortnung des Bergmannsverein.
Kiker spielen machte groß und klein jede Menge spaß.

Aus einer Hitliste konnten sich interessierte ein Lied aussuchen und Playback singen.
An vielen aufgebauten Ständen konnte man sich die Zeit vertreiben.

Es war für jeden Geschmack etwas dabei.
Auch am Glücksrad konnte man drehen und gewinnen.

Tigerenten reiten macht spaß.
Der Bergmannsverein Bergmannsglück auf einem Rundgang über das Fest.

Weihbischof Dr. Dieter Gerlin, Pfarrer Martin Limberg und der Vorsitzende des Bergmannsverein Bergmannsglück Helmut Neuhaus im Gespräch.

Rundum ein gelungenes Fest, welches die Zuständigen Gloria Müller-Köster, Maha Schanzmann sowie Gisbert Stimberg unter Mithilhe ihrer Helfer hier aud die Beine gestellt haben.

Erster Ehrenamtstag am 24.09.2011 in Datteln auf der Martin-Luther-Straße.

Der Ehrenamtstag bietet den Vereinen und Verbänden die Möglichkeit ihre Arbeit der Öffentlichkeit vorzustellen. In dieser Woche wird zwischen dem 16.09. - 25.09.2011 bundesweit die Woche des bürgerschaftlichen Engagementes ausgerichtet.
  

Der Bergmannsverein Bergmannsglück e.V. Datteln 1957 stellt in diesem Zusammenhang sein Bunkerprojekt an der Heibeckstraße öffentlich vor.
Mit Hilfe von Schautafeln einer Diashow und dem am 1. Mai am Hermann-Grochtmann-Museum erstmals vorgestellten Bunkermodell,  haben sich Interessierte über den Stand des Projektes informiert.





"Gustav" Scholz, rechts im Bild, spendete für unser Bunkermuseum
eine Zündmaschine sowie Muster von Förderkabeln. Ober.- sowie Unterseiles

Schirmherr Wolfgang Werner eröffnete den Ehrenamtstag unter Erwähnung aller Teilnehmenden Vereine und Organisationen.














Reinhold Tomazec spendete in Verbindung mit dem Ehrenamtstag für unser künftiges Bergbaumuseum ein Arschleder einen Meterstab sowie ein Stück schwarzes Gold auf einem Holzsockel.

Eine im Bergbau genutzte Zündmaschine.
Links ein Oberseil, rechts ein Unterseil.

"Gustav" Scholz konnte uns am 24.09.2011 eine Zündmaschine sowie Musterstücke zweier Förderseile übergeben.
Das linke Muster ist das eines Oberseiles und das rechte das eines Unterseiles.

Die Gattin eines ehemaligen Chemietechnikers der Kokerei Emscher-Lippe übergab uns am Ehrenamtstag zwei Bücher. Das eine aus dem Jahr 1960 mit dem Titel "Die Welt der Kohle", sowie das Buch " Der Bergmannsfreund". Ausgabe ca.aus dem Jahr 1940. Die Erstausgabe des Buches erschien 1927 und befaßt sich mit der Unfallverhütung im Steinkohlebergbau.
Auf Wunsch der Dame nennen wir hier keinen Namen. Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmals für die wertvollen Spenden.

Bergbau ist nicht eines Mannes Sache

10 Jahre Bergbaumuseum BUV-Kleinzeche Max Rehfeld

Am 01.10.2011 feierte das Bergbaumuseum "BUV Kleinzeche Max Rehfeld" sein 10-jähriges Bestehen. Es befindet sich im Torhaus der Zeche Adolf von Hansemann in Dortmund-Mengede. Sie war eine der größten Schachtanlagen im Raum Dortmund.


Ansicht der Waschkaue der Zeche Adolf von Hansemann in Dortmund-Mengede.

Nachdem um 15.00 Uhr alle Vereine und Gäste eingetroffen waren, wurde an der Gedenktafel für die gefallenen Belegschaftsmitglieder des 1. Weltkrieges der Zeche Adolf von Hansemann ein Kranz niedergelegt. Danach fand die Begrüßung der Vereine und Gäste des Museumsleiters Dipl. Ing. Max Rehfeld statt. Der Schirmherr des Trägervereins der "BUV - Kleinzeche Max Rehfeld" Dr. Heinrich Mönnighoff hielt die Festansprache und würdigte die Arbeit von Max Rehfeld und seiner Helfer. Uwe Enstipp der Vorsitzende des Landesverbandes der Berg- und Knappenvereine übergab dem völlig überraschten Max Rehfeld den Verdienstorden des Landesverbandes der Berg- und Hüttenvereine. Anschließend hatten die anwesenden Vereine die Möglichkeit ein Grußwort zu sprechen. Frederike Mönninghof sowie Christof Greten sorgten während des Programms für den musikalischen Rahmen.      


















Gegen 18.00 Uhr endete die Veranstaltung unter tosendem Beifall für die Interpretation von Frederike Mönninghof " Ich gehör nur mir " aus dem Musical Elisabeth von Michael Kunze und Sylvester Levay.

Der Bergmannsverein Bergmannsglück e.V. Datteln von 1957 empfiehlt einen Besuch im BUV-Kleinzeche Max Rehfeld e.V..


Folgende Texte mit freundlicher Genehmigung von Dipl. Ing. Max Rehfeld.

Die BUV-Kleinzeche Max Rehfeld befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Adolf Hansemann. Eigentümer ist die Handwerkskammer Dortmund, die dem Museum die Räumlichkeiten kostenlos zur folgenden Nutzung überlassen hat:

Die Wahrung der bergmännischen Tradition, der Kultur und des Brauchtums in einer Dauerausstellung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

In einer Drei-Raum-Wohnung mit etwa 70 qm Fläche sind vielfältige Gegenstände des Bergbaus und seiner Geschichte ausgestellt.

Flur:Im Flur ist ein Teil der Sammlung von Bergmannsgeleucht zu sehen. Dabei wird dem Besucher die Vielfalt der Bergmannslampen vorgestellt; beginnend mit alten , offenen Öllampen, über Kabidlampen sowie Wetterlampen und elektrischem Geleucht, wie es im Steinkohlebergbau eingesetzt wurde. Weiterhin sind Steigerstöcke bzw. Meterlatten in unterschiedlichen Ausprägungen zu finden. Besonders hervorzuheben sind die original Meterlatten und die Wetterlampen, die kurz nach dem 1. Weltkrieg auf den Schachtanlagen Adolf von Hansemann eingesetzt wurden.

Raum 1: Hier befindet sich eine umfangreiche Bibliothek. Eingesehen werden können alte Lehrbücher, Dokumente aus dem Arbeitsleben der Bergleute sowie Literatur über den hiesigen Bergbau, insbesondere auch über die Schachtanlage Adolf von Hansemann. Ein Vereinsbild des BUV-1884 Dortmund-Mengede aus dem Jahre 1899 gehört ebenso wie die Vereinsfahne aus dem Jahre 1976 zu den bedeutsamen Ausstellungsstücken. Zahlreiche Urkunden und eine Bilderfolge " von der Zeche Hansemann zur Gerüstbauerschule" schmücken die Wände. Bergkittel, Skulpturen der Heiligen Barbara und von Bergleuten zeugen von der Tradition des Bergbaus. Des weiteren sind Mineralien vom Bergbaumuseum Bochum und einer Mineraliensammlung des Sammlers J. Trenn zu bewundern.

Raum 2 ist als Flözstrecke Wasserfall mit einem Deutschen Türstock und Polygonverstärkung von Mitarbeitern der Zeche Auguste Victoria in Marl eingerichtet worden und das Kleinod des Museums.Das Ort ist mit echter Kohle dargestellt. Ausgestellt werden Bergmannslampen vom Kienspan bis zur LED-Lampe sowie Grubenwehrrettungsgeräte, Bohrhämmer mit Bohrsäule, Abbauhämmer, wettertechnische Messgeräte und Schutzkleidung der Bergleute u.v.m. Lutte, Explosionssperre, Schachtglocke und Langfeldleuchten geben dem Besucher ein Gefühl von "unter Tage".

Raum 3 wurde als Küche hergerichtet. Auch hier befindet sich eine Mineralien- und Gesteinssammlung. Weitere wertvolle Grubenlampen, Skulpturen und Urkunden sind ausgestellt. Zahlreiche Modelle stellen anschaulich unterschiedliche Ausbauarten unter Tage dar. Funktionsmodelle zeigen die Gewinnung der Kohle unter Tage. im Besitz des Museums ist auch ein über 100 Jahre alter Schreinerhobel der Kokerei Hansemann. Die Ausrüstungsvielfalt wurde durch Geld- und Sachspenden von Geldinstituten, Firmen und Privatleuten, hier besonders von ehemaligen Bergleuten der umliegenden Zechen, ermöglicht.

79. Bundesfotoschau 2011 in Olfen


Quelle: DVF Ortsverein Fotoclub "Foto-Treff-Olfen"

Am Samstag dem 15.10.2011 wurde in Olfen die 79. Bundesfotoschau eröffnet. Die Veranstaltung des Deutschen Verbandes der Fotografie e.V. Ortsvereins Fotoclub "Foto-Treff-Olfen" wurde unter Leitung von Jürgen Rei und seinem Team um 11.00 Uhr in dem Bürgerhaus der Stadt Olfen eröffnet.
  Hierzu waren der Bergknappenverein Glück-Auf Haltern am See 1954 sowie der Bergmannsverein Bergmannsglück Datteln e.V. 1957 eingeladen das Steigerlied zu singen. Dieses war mittlerweile der zweite und bestimmt nicht der letzte Auftritt dieser Art in der Öffentlichkeit.
  In mehreren Beamershows konnte man die Wettbewerbshighlights der besten DVF Fotografen erleben. Alle Fotografen waren vor Ort und konnten zu den Bildern befragt werden. Stefhan Langerwisch wurde vom DVF für sein Foto "Leather Seller" mit einer Urkunde für das Siegerbild ausgezeichnet. Dieses zeigt einen alten Mann der auf einem Mittelaltermarkt in Frankreich Lederwaren verkaufte.  





Quelle: Mit freundlicher Genehmigung der Ruhr Nachrichten und Marie Rademacher.




Mit freundlicher Genehmigung Foto-Treff-Olfen im DVF / Jürgen Rei

Emil Emscher erzählt aus:
1001 Dattelner Berbaugeschichte.

Die kleine Kohlenlore


Es war einmal im Jahre 1972, da wurde die einst so mächtige Zechenanlage Emscher- Lippe des Königreich Datteln für immer geschlossen. Trotz ihrer Millionen von Tonnen geförderter Kohle war sie überflüssig geworden. Mit ihr gingen alle Bergmänner und dessen Familien einer teilweise ungewissen Zukunft entgegen. Ihre Arbeitskraft wurde nicht mehr benötigt.
   Dann waren da noch hunderte von kleinen Loren, die einer fragwürdigen Zukunft entgegen sahen. Hoch gestapelt standen sie auf dem Gelände der Zeche. Viele von ihnen sahen schon recht ramponiert aus, den sie hatten in der Vergangenheit schwer gearbeitet. Einige von ihnen wurden an andere Bergwerke abgegeben und hatten so ein weiteres Auskommen im Bergbau. Andere wurden an Privatpersonen oder Firmen abgegeben. Hier dienten sie als Gartenschmuck oder als Werbeträger. Wieder andere wurden einfach nur verschrottet.
   Eine kleine Lore ging mit viel Glück auf verschlungenen Wegen in die Grafschaft GeWo-Datteln. Die Begrüßung der kleinen Lore war herzlich und alle freuten sich, ein Stück Bergbaugeschichte der Zeche Emscher-Lippe des Königreich Datteln gerettet zu haben. Man fragte sich, wo die kleine Lore am besten zu plazieren sei. Nach vielem hin und her entschied man sich, die kleine Lore an der Ecke Südring-Gertrudenstraße aufzustellen. Hier war sie, so meinte die Mehrheit der Bewohner der Grafschaft GeWo-Datteln, gut aufgehoben denn die Bewohner der Bergmannssiedlung Beisenkamp konnten sich hier um ihre kleine Lore hingebungsvoll kümmern. Sie wurde jedes Jahr mit Blumen geschmückt und regelmäßig mit neuer Farbe versehen.
   Auf ein Gleisstück gestellt freute sich die kleine Lore über ihre neue Aufgabe. Doch die Zeit verging. Immer weniger Menschen des Königreich Datteln nahmen Notiz von ihr. Da wurde die kleine Lore immer trauriger.
   Es dauerte fast 20 Jahre, bis ein paar tapfere Recken die kleine Lore aus ihrem tristen Dasein befreien wollten. Sie waren der Meinung, daß sich die kleine Lore am Eingang zu ihrem Bunkermuseum des Königreich Datteln an der Heibeckstraße besser machen würde, als unbeachtet zwischen ein paar Sträuchern zu stehen. Einer der Recken, Jürgen Taplikowski, setzte sich mit dem neuen Machthaber der Nachfolgegrafschaft der GeWo-Datteln in Verbindung. Er bat um die Gunst, der kleinen Lore unter Mithilfe eines Regierungsmitgliedes, Hofmeister Bernd Abel, der neuen Grafschaft IMMEO-Oberhausen, eine neue Heimat bieten zu können.
   Unter Mitarbeit des stellvertretenden Vorsitzenden der IMMEO-Oberhausen Walter Ziegler, wurde die kleine Lore am 20.10.2011 an die Bergleute des Bunkermuseums übergeben. Zum festlichen Anlaß kam auch der König von Datteln, Wolfgang Werner, sowie Stefan Merten von der Sparkasse Vest dazu.
   Die Freude der kleinen Lore war riesengroß. Sie hätte nie gedacht, daß wegen ihr noch einmal so ein Rummel entstehen würde. Sie hatte wieder eine Perspektive zu ihrem tristen Dasein am Südring im Königreich Datteln.
   Doch sie wußte auch, so hat sie den Worten der Festredner entnommen, daß ihr neuer Standplatz noch nicht fertig war. Zunächst führte sie ihr Weg auf ein Grundstück auf dem, wie sie feststellen mußte , schon eine zweite kleine Lore stand. Nach kurzer Zeit freundeten sich die kleinen Loren an und erzählten sich gegenseitig aus ihrem Leben. Hierbei stellten sie fest, daß sie beide ihr Leben auf Emscher-Lippe begonnen hatten. In ihrem aktiven Berufsleben waren sie sich nie begegnet.
    Sie freuen sich heute gemeinsam auf ihre zukünftigen Aufgaben am Bunkermuseum des Königreiches Datteln.
Doch schneller als gedacht wurden die kleinen Loren wieder voneinander getrennt. Für unsere kleine tapfere Lore vom Südring ging es schon kurze Zeit später zu ihrem vorrübergehend letzten Standplatz an die Heibeckstraße. Heute hat sie die Aufgabe allen Gästen die den Bunker besuchen möchten den Weg zu leiten.
Und wenn sie nicht verrosten, dann stehen sie wohl hier bis zum Ende ihrer Tage.


Siehe hierzu auch den Pressebericht vom 22.10.2011 der Dattelner Morgenpost.   







Am Ziel angekommen, die kleine Lore aus unserem Märchen aus 1001 Dattelner Bergbaugeschichte erzählt von Emil Emscher. Hier freudig begrüßt von der stellvertretenden Bürgermeisterin Brunhilde Magerstedt und Leiter des Bunkerprojektes Herbert Müller.

Eröffnung 100 Jahre Grubenrettung.

Zahlreiche Besucher begleiteten die Eröffnung der Ausstellung 100 Jahre Grubenrettung. Hierzu hielt Wolfgang Werner die Eröffnungsrede.
  Der Leiter des Montanhistorischen Dokumentationszentrums beim Deutschen Bergbau-Museum Bochum und Kurator der Ausstellung, Dr. Michael Farrenkopf, ging auf deren Geschichte ein und gewährte einen kleinen Rückblick auf die Entstehung der Grubenrettung im Jahre 1909.
  Der Bergmannsverein Bergmannsglück Datteln e.V. 1957 unterstrich die feierliche Eröffnung mit einer musikalischen Darbietung des Steigerliedes. Sie wurden hierbei von allen Anwesenden unterstützt.


Quelle: Stadt Datteln / Rosi Schlosser







Quelle: Stadt Datteln / Rosi Schlosser
Quelle Stadt Datteln / Rosi Schlosser

Am 20.10.2011 wurde um 19.30 Uhr die Ausstellung 100. Jahre Grubenrettungswesen des Bergbaumuseum Bochum im Hermann-Grochtmann-Museum in Datteln eröffnet.
  Die Grubenrettung ist nach dem Unglück in einem Chilenischen Bergwerk im letzten Jahr wieder in den Focus der Öffentlichkeit gerutscht.
  Bergbauunglücke entstehen aus den verschiedensten Gründen regelmäßig auf der ganzen Welt. Hierzu gehören unter anderem Kohlestaub-, Schlagwetter-, sowie Sprengstoffexplosionen. Aber auch Wassereinbrüche und Felsstürze gehören dazu. Eine der bekanntesten deutschen Unglücke im Bergbau ist wohl die Schlagwetterexplosion auf der Zeche Dahlbusch im Jahre 1950 mit 78 Toten. Hier wurde zum ersten Mal die später nach diesem Anlass benannte Dahlbuschbombe eingesetzt. Sie trafen wir während des Unfalls in Chile wieder. Es handelt sich hierbei um einen Stahlbehälter in Zigarrenform. Mit Hilfe dieses Rettungsgerätes wurden die verschütteten Kumpel durch einen neu angelegten Schacht gerettet.   
  Will man ein Grubenunglück definieren so gibt es hierfür noch keine einheitliche Aussage. Das Oberbergamt in Dortmund hat Richtlinien erfasst, in denen es heißt, daß zwei oder mehr Menschen bei einem Ereignis ums Leben kommen müssen um von einem Unglück zu sprechen.
  Allein in China und in der Ukraine sind zwischen 1991 und 2002 nach inoffiziellen Angaben bis zu 63243 Bergleute ums Leben gekommen. Im Jahr 2010 allein in China 2500. Die verletzten sind kaum zu zählen.
  Die Deutschen Bergwerke gehören heute zu den sichersten der Welt. Dennoch benötigt man eine funktionsfähige und schlagfertige Grubenwehr die genau diesen Sicherheitsstandart Gewährleistet.
  An Ausstellungsstücken wird Gezeigt wie sich die Technik in den letzten 100 Jahren gewandelt hat. Hier wird im speziellen auf die Arbeit der beiden Erfinder Meyer und Dräger eingegangen. Sie revolutionierten den Atemschutz im Bergbau.
Die folgenden Fotos sollen einen kleinen Eindruck der Ausstellung vermitteln.

G. A. Meyer
Bernhard  Dräger



Auf der Internetseite der Stadt Datteln kann man sich noch mehr Informationen zur Grubenrettungsausstellung des Bergbau-Museums Bochum im Hermann-Grochtmann-Museum holen. Ein Besuch der Ausstellung lohnt sich auf jeden Fall.

www.datteln.de

Volkstrauertag

Datteln:
Es ist kalt mit 2 Grad Plus. Dichter Nebel hängt in den Bäumen rund um das Ehrenmal in Datteln an der Castroper-Straße. Die Bewohner der Stadt haben sich sich versammelt um den gefallenen Soldaten der Weltkriege zu gedenken.
   Die stellvertretende Bürgermeisterin Brunhilde Magerstedt geht in Ihrer Gedenkrede auf die Bombardierung der Stadt Datteln kurz vor Ende des zweiten Weltkrieges ein. Sie zietiert aus verschiedenen Niederschriften die auf die  Erinnerungen von alten Dattelner Mitbürgern beruhen. Anschließend wurden Kränze an der Gedenkstätte der Opfer des letzten Krieges niedergelegt.         

Volkstrauertag: Gegründet wurde der Volkstrauertag vom Deutschen Volksbund Kriegsgräberfürsorge im Jahr 1919. Der bayrische Landesverband wollte hiermit den Toten des ersten Weltkrieg gedenken. Die Menschen die in der Kriegszeit keinen Verlust zu beklagen hatten, sollten ein Zeichen der Solidarität mit den Angehörigen der Gefallenen setzen.
   Im Jahr 1934 wurde der Volkstrauertag zum Staatsfeiertag. Die nazionalsozialistischen Machthaber nannten den Tag "Heldengedenktag". Die damalige Regierungspartei sowie die Wehrmacht fungierten bis 1945 als Träger.
   Nachdem der zweite Weltkrieg sein Ende fand wurde im Jahr 1950 erneut der Volkstrauertag vom Volksbund eingeführt. Im Plenarsaal des jungen Deutschen Bundestages wurde damals die erste Zentrale Gedenkfeier begangen.
   Die Bundesregierung, die Länder sowie die großen Glaubensgemeinschaften vereinbarten das der Volkstrauertag auf den vorletzten Sonntag im evangelischen Kirchenjahr bzw. den 33 Sonntag im katholischen Jahreskreis gelegt wurde. Der Volkstrauertag ist heute ein Tag der Trauer aber auch der Mahnung und Versöhnung sowie der Verständigung und des Friedens geworden.
   845 Kriegsgräberstätten in 45 Staaten mit etwa zwei millionen Kriegstoten werden heute vom Volksbund betreut. Eine millionen Mitglieder und Förderer sowie die Bundesregierung unterstützen den Volksbund unter dem Leitwort


" Versöhnung über den Gräbern - Arbeit für den Frieden"





Erneut erschüttert eine Explosion den Bunker!

Datteln: Am frühen Abend des 25.11.2011 erschütterte erneut eine Explosion die Stollenanlage an der Heibeckstraße. Was war passiert?  Der am 22.11. von den Bunkerkumpeln in den Bunker verbrachte Hochdruckbehälter zum Betrieb der Pressluftgeräte war mit einem ohrenbetäubenden Knall explodiert. Zunächst war nicht klar ob Opfer zu beklagen waren. Zum Zeitpunkt des Unglücks befanden sich keine Personen im Stollen. Der durch die Explosion entstandene Brand mußte schleunigst gelöscht werden. Hierzu wurde die Feuerwehr herbei gerufen. Nach Einweisung des Zugführers gingen die Floriansjünger mit angelegtem Atemschutz zum Brandherd vor und löschten das Feuer in kürzester Zeit. Hierbei bestätigte es sich, dass kein Mensch zu schaden kam, denn es handelte sich erneut um eine Übung.
   





Nach dem THW aus Waltrop sowie der Feuerwehr aus Datteln hatte sich nun eine Gruppe von Feuerwehrleuten die einen Atemschutzlehrgang absolvierten zu einem Übungseinsatz in unserem Bunker versammelt.

Barbara-Tag 2011


Das Brauchtum des Barbaratages hat verschiedene Anläße die sehrwohl zusammenhängen. Zunächst einmal ist die Heilige Barbara die Schutzpatronin der Bergleute.(Siehe hierzu unseren Block der Heiligen Barbara.) Zum anderen wird am Barbara-Tag nahe der längsten Nacht des Jahres, dem Frühling mit hilfe von geschnittenen Blütenzweigen beschworen. Zur Weihnachtszeit blühen diese auf und bedeuten Glück fürs nächste Jahr.
   Zu diesem Tag hat sich der Bergmannsverein Bergmannsglück e.V. Datteln 1957 viel vorgenommen. Es sind am 03.12. sowie 04.12.2011 drei Termine wahr zu nehmen.
   Es begann am Samstag um 16.30 mit dem Gottesdienst in der St. Josef Kirche in Datteln an der Castroper-Straße.
   

Der zweite Termin fand dann am Sonntagmorgen statt. Hierzu fuhren wir geschlossen zur St. Marien Kirche nach Waltrop.


Quelle: Foto Waltroper Zeitung / Scholaske vom 06.12.2011

Am späten Nachmittag ging es dann zur Friedenskirche ans Hebewerk in Waltrop. Anschließend wurde noch zu einem gemütlichen Zusammensein eingeladen.


Quelle: Dattelner Morgenpost/Huxel vom 06.12.2011



Das Kulturamt Datteln zu Besuch im Bunker

Die Leiterin des Hermann-Grochtmann-Museums Rosi Schlosser sowie ehrenamtlichen Mitarbeiter die in Datteln Stadtführungen vornehmen haben sich am Dienstag den 20.12.2011 im Bunker an der Heibeckstraße eingefunden.


Im Bild von links, Mechtild Schwabe, Jutta Meinhövel, Herbert und Tim, Rosemarie Schlosser sowie vorne Ulrike Daribard, hinten Detlef Dangeleit, Peter Falk sowie Karl-Heinz Hölscher.

Zur Vorbereitung von späteren Besuchen mit interessierten Gruppen, machten sie sich ein Bild der Örtlichkeiten. Auch hier konnten wir erneut feststellen, dass nur wenige des gut informierten Personals von der Existens des Stollensystems wußten. Dieses hat sich erst mit der Initiative "Bunkerprojekt-Datteln" von Herbert Müller geändert. Mit einer durch Bernd Duschinski erarbeiteten Diashow wurde den Anwesenden die Arbeit der Aktiven rund um das Bunkerprojekt nahe gebracht. Hier wurden Bilder der letzten zwei Jahre um die Fortschritte der Arbeiten gezeigt. Neugirig geworden wurde die gesammte Stollenanlage genauestens unter die Lupe genommen und jede Menge Fragen gestellt.

Bernd und Herbert am Montagabend beim Ausrichten des Beamers für die Diashow. Die Leinwand fehlt noch.








Weihnachtsfeier 2011

Unsere Weihnachtsfeier wurde dieses Jahr an zwei Terminen an zwei Orten gefeiert. So trafen wir uns am 09.12.2011 in unserer Vereinsgaststätte "Zur Postkutsche" an der Castroper-Straße. Bei einem leckeren Buffet und ausführlichen Gesprächen ließen wir hier das letzte Jahr Revue passieren.




Auch Familie Pörschke ließ es sich nicht nehmen bei der Weihnachtsfeier im Vereinslokal anwesend zu sein.

Am Dienstag den 20.12.2011 fand dann unsere zweite Weihnachtsfeier im Stollensystem an der Heibeckstraße statt. Genau wie im letzten Jahr wollten wir die besondere Atmosphäre in den Räumlichkeiten erleben. Eine Mischung aus Geruch, Geräusch und Bildern die Geschichte ausstrahlen.

Herbert hat alle Hände voll zu tun,
den Jürgen hat Ihn schon mal vor geschickt.

Herbert und Andresa richten das Buffet an.
Jürgen beginnt den Weihnachtbaum zu schmücken.

Er legt wert auf die Feststellung das der Weihnachtbaum
von seiner Oma ist."60 Jahre ist er alt, hat immer gute Dienste geleistet."

Peter, Uwe und Andreas bei einem Schwätzchen unterm Weihnachtsbaum.
Der stand nie gerade der Baum. In eine Richtung kippte der immer.

Welches dazu führte,
dass Peter zum Gebet einlud, um den Spender des Tannenbaumes zu erhren.

Tim macht hier ein recht überraschtes Gesicht,
er wundert sich wie man in Bergmannskreisen Würstchen aufwärmt.(Das Etikett muss vorne sein sonst klappt es nicht, war aus der Runde zu vernehmen.)